Systemische Familien - und Paartherapie

Unter diesen Begriff fallen eine Vielzahl von therapeutischen Verfahren. Primäre Aufgaben einer Systemischen Therapie und Familien-/ Paartherapie sind die Erfahrung und das tiefe Verstehen der unheilvollen, nicht-funktionalen Beziehungsmuster und die schrittweise Veränderung dieser Muster in ein heilsames, alltagstaugliches und liebevolles Miteinander. Daher auch der Name "systemisch". Einerseits prägt uns unsere Herkunftsfamilie über Generationen hinweg, im Guten wie im Schlechten. Auch wenn wir die Lasten der Vergangenheit unbewusst übernehmen, müssen wir sie nicht unser gesamtes Leben mit uns herumtragen. Eine aktive Auseinandersetzung mit der Vergangenheit kann uns helfen, sie zu verstehen und das "Hier und Jetzt" wieder selbst in die Hand zu nehmen. Zudem haben sich neben der traditionellen Familie bestehend aus Mama, Papa, Kind(er)  in den letzten Jahrzehnten viele neue Familienformen etabliert, was entsprechend neue Herausforderungen für die Familie, als auch die Partnerschaft folgert. Das  Rollenverständnis und die Erwartungen an Kinder, Jugendliche, Männer und Frauen wird neu definiert.

 

Dazu  werden verschiedene Fragen gestellt: Was braucht jeder Einzelne? Denn jeder Einzelne sollte sich im Raum der Beziehung nach dem eigenen "Seelen-Plan" entwickeln können. Welche Verhaltens- oder Kommunikationsmuster liegen im System vor?  Jedes Familienmitglied sollte sich die im Raum stehenden Vorwürfe übersetzen in lebendige Bedürfnisse: "Deine und Meine". Dadurch werden alle Familienmitglieder eingebunden, sich mit dem zentralen Problem auseinanderzusetzen.

 

Selbst-Verwirklichung individuell und in Beziehung ist das therapeutische Ziel meiner Arbeit. Therapeutische Erfahrungen werden hier mit den neuesten Erkenntnissen der systemischen Familientherapie und spiritueller Weisheit zu einem Gesamtgefüge lösungsorientiert verbunden.

Die systemische Therapie ist ein seit 2008 wissenschaftlich anerkanntes Psychotherapie-Verfahren.

Aufstellungen, Systembrett und prozessorientierte Aufstellungsarbeit haben jedoch bereits Menschen in den frühen Gesellschaften genutzt, um aus einer anderen Perspektive Einblicke in die tieferen Zusammenhänge von Strukturen zu gewinnen. Dazu wird innerliches (Erlebtes und Unbewusstes) in einer geeigneten äußeren Form „aufgestellt“ und damit sichtbar und gestaltbar gemacht. Aufstellungsarbeit ist daher eine Möglichkeit, Unbewusstes bewusst zu machen.

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© 2018 by Jutta Grocholski, Heilpraktikerin Psychotherapie, Praxis für systemische Psychotherapie & integrale Entwicklung